Diamantenfonds | 4Walks
Diamantenfonds
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„Und dieses Volk will von uns Kredite?“, soll Bill Clinton ungläubig gefragt haben, als er die Schätze im Diamantenfonds sah. Eine berechtigte Frage: Der Wert der hier aufbewahrten Edelsteine, Juwelier-Meisterwerke, Juwelier-Meisterwerke, Gold- und Platinklumpen muss unermesslich sein. Die Geschichte des Diamantenfonds begann im Jahr 1719, als Peter der Große im St. Petersburger Winterpalast ein „Brillanten-Zimmer“ einrichten ließ. Nach der Revolution gingen die Bestände in den Besitz des Staates über, genauer: in den des Finanzministeriums, dem der Fonds bis heute unterstellt ist. Um die funkelnde Pracht zur Geltung zu bringen, sind die beiden Ausstellungsräume komplett abgedunkelt. Der spannende Teil befindet sich im hinteren Raum. Die Große Zarenkrone, 1762 für Katharina II. hergestellt, ist mit rund 5000 Brillanten besetzt und von einem großen dunkelroten Stein gekrönt, dem zweitgrößten Spinell der Welt, der fast 400 Karat hat (mittlere Vitrine, Nr. 7). Nicht weniger beeindruckend ist daneben das Zepter mit dem berühmten Orlow-Diamanten. Katharina II. erhielt den Stein, mit 189,62 Karat einer der größten geschliffenen Diamanten der Welt, als Geschenk von ihrem Liebhaber, dem Fürsten Grigori Orlow. Ebenfalls als Geschenk kam 1829 der sog. Schah-Diamant nach Russland (Vitrine Nr. 8). Der Schah von Persien entschuldigte sich mit dem 89-karätigen Stein bei Zar Nikolaj I. für die Ermordung des russischen Gesandten in Teheran. Im vorderen Raum sind ungeschliffene Diamanten zu besichtigen, v. a. aus Jakutien. Der größte von ihnen (342 Karat) trägt den skurrilen Namen „26. Parteitag der KPdSU“. Neutraler benannt ist einer der weltweit größten Goldklumpen: Das „Große Dreieck“ wiegt 36,2 kg und wurde 1842 im Ural gefunden.

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